Unsere Investmentphilosophie | Stenner & Harders

Unsere Investmentphilosophie

Der Erfolg einer Investmentanlage hängt immer davon ab, ob eine Rendite entsteht, welche Risiken damit verbunden sind und durch welche Kosten die Rendite reduziert wird. Nur wenn das Verhältnis ausgewogen ist, können Sie erfolgreich Vermögen aufbauen, mehren und/oder erhalten.

Unsere Überzeugungen

  • Kein Mensch kann die Zukunft voraussagen -> die Zukunft ist grundsätzlich ungewiss
  • Aktives Investmentmanagement bringt keinen Mehrwert, erzeugt aber hohe Kosten
  • Diversifikation ist der Schlüssel zum Anlageerfolg und reduziert Risiko
  • Rendite und Risiko sind miteinander verbunden – Der Wunsch nach einer höheren Rendite steht in Zusammenhang mit einem höheren Risiko
  • Geringere Kosten bedeuten bessere Anlageergebnisse
  • Objektive Renditedimensionen nutzen
  • Wir glauben , dass Finanzmärkte funktionieren

Die Kraft der Finanzmärkte (englisch)

Rendite

Unserer Überzeugung nach gibt es nur drei Reinformen der Geldanlage, in denen Investoren nachhaltig Renditen erwirtschaften können. Es handelt sich um Kreditgeschäft in Form von Anleihen, Immobilien zur Vermietung und Unternehmen in Form von Aktien.

Anleihen
Anleihen sind nichts anderes als Kreditgeschäft. Sie überlassen jemandem Geld und erhalten dafür einen Zins. Wie hoch der Zins ist und ob Sie das Geld zurück erhalten hängt von der Bonität (Zahlungsfähigkeit bzw. Ausfallwahrscheinlichkeit) des Schuldners sowie der Laufzeit des Leihgeschäftes ab. Je besser die Bonität des Schuldners und je kürzer die Laufzeit der Anleihe, desto höher ist die Sicherheit der Anlage. Aber desto geringer ist auch der mögliche Zinsertrag. Ergo: Je schlechter die Bonität eines Schuldners ist und je länger die Laufzeit der Anleihe, desto höher ist der mögliche Zinsertrag.
Immobilien

Immobilien sind eine eigene Anlageklasse, die wir als für sich stehende Anlageklasse nicht im Investment-Depot anbieten. Unternehmen, die in der Immobilienbranche tätig sind, bilden wir innerhalb des Investment-Depots mit der Anlageklasse Aktien.

Aktien

Die Quelle allen Wohlstands auf der Erde ist die Wirtschaft. Ohne Wirtschaft gäbe es keine Produkte und Dienstleistungen, die Menschen konsumieren können. Ohne Wirtschaft hätte der Staat keine Möglichkeit Steuern einzunehmen und diese zum Wohle der Gesellschaft umzuverteilen oder zu investieren. Ohne Wirtschaft gäbe es keinen Wohlstand. Jedes einzelne Unternehmen repräsentiert diese Tatsache und trägt zur Steigerung des Wohlstandes auf der Welt bei. Unternehmen produzieren und erwirtschaften Werte. Und jeder, der ein Unternehmen hat oder daran beteiligt ist, partizipiert von der Wertschöpfung des Unternehmens in Form von Erträgen und Wertsteigerungen. Deshalb ist es für uns folgerichtig, dass die Investition in Unternehmen eine zentrale Rolle beim Aufbau, bei der Vermehrung und Erhaltung von Vermögen spielt. Die langfristige Historie zeigt, dass Aktien dem Investor eine durchschnittliche Rendite von ca. 8% p.a. vor Kosten und Steuern liefern können. Wir gehen davon aus, dass Aktien den Investoren auch in der Zukunft höhere Rendite ermöglichen werden als Anleihen oder Immobilien. Unsystematische Risiken sollten jedoch bei Aktieninvestments vermieden werden.

Wissenschaftliche Erkenntnis

Die Quelle allen Wohlstands auf der Erde ist die Wirtschaft. Ohne Wirtschaft gäbe es keine Produkte und Dienstleistungen, die Menschen konsumieren können. Ohne Wirtschaft hätte der Staat keine Möglichkeit Steuern einzunehmen und diese zum Wohle der Gesellschaft umzuverteilen oder zu investieren. Ohne Wirtschaft gäbe es keinen Wohlstand. Jedes einzelne Unternehmen repräsentiert diese Tatsache und trägt zur Steigerung des Wohlstandes auf der Welt bei. Unternehmen produzieren und erwirtschaften Werte. Und jeder, der ein Unternehmen hat oder daran beteiligt ist, partizipiert von der Wertschöpfung des Unternehmens in Form von Erträgen und Wertsteigerungen. Deshalb ist es für uns folgerichtig, dass die Investition in Unternehmen eine zentrale Rolle beim Aufbau, bei der Vermehrung und Erhaltung von Vermögen spielt. Die langfristige Historie zeigt, dass Aktien dem Investor eine durchschnittliche Rendite von ca. 8% p.a. vor Kosten und Steuern liefern können. Wir gehen davon aus, dass Aktien den Investoren auch in der Zukunft höhere Rendite ermöglichen werden als Anleihen oder Immobilien. Unsystematische Risiken sollten jedoch bei Aktieninvestments vermieden werden.

Theorie/Studie Wer Wann Nobelpreis
CAPM – Capital Asset Pricing Modell William F. Sharp 1964 1990
Random Walk Paul Samuelson 1966 1970
Effizienzmarkthypothese Eugene Fama 1966 2013
Studie/Performance von aktiven Managern Michael Jensen 1968 nein

 

Die Berücksichtigung dieser Erkenntnisse stellt insbesondere die Sinnhaftigkeit des aktiven Investmentmanagements in Frage. Es gibt keine Beweise dafür, dass aktive Managementstrategien dauerhaft eine Rendite erzielen können, die oberhalb der durchschnittlichen Marktrendite liegt.

Vieles spricht dafür, dass ein dem Gesamt-Aktienmarkt nachgebildetes Portfolio unter Berücksichtigung drei weiterer Renditedimensionen dauerhaft den größten Anlageerfolg für einen Investor bringt.

Renditedimensionen

Akademische Forschungen haben relevante Dimensionen ermittelt, die auf Unterschiede bei den erwarteten Renditen hinweisen.

Die Größe eines Unternehmens

Kleinere Unternehmen bringen Investoren langfristig höhere Renditen, als große Unternehmen.

Der relative Preis

Unternehmen, deren Verhältnis des Unternehmenswertes (Kurswert pro Aktie x Anzahl aller Aktien) zu ihrem Buchwert günstiger ist, bringen Investoren langfristig eine höhere Rendite als Unternehmen bei denen das Verhältnis ungünstiger ist.

Profitabilität

Unternehmen, die dauerhaft profitabel sind bringen Ihren Investoren langfristig höhere Renditen als Unternehmen, deren Gewinne unstetig sind.

Diese Dimensionen der Renditeerzielung kommen in der Konstruktion unserer Aktienportfolien zur Anwendung indem die Unternehmen mit höherer zu erwartender Rendite leicht übergewichtet werden ohne das Prinzip der Wertgewichtung zu verlassen.

Kosten

Jegliche Form von Kosten reduzieren das Anlageergebnis für den Anleger. Kosten sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zu den erzielbaren Renditen stehen und nachvollziehbar sein.

Depotkosten

Wer Geld zwecks Vermögensbildung in Wertpapiere wie z.B. Aktien, Anleihen, Investmentfonds oder Zertifikaten anlegen möchte, dem muss klar sein, dass dabei immer Kosten entstehen. Auf jeden Fall entstehen Depot- und Transaktionsgebühren der abwickelnden Bank.

Managementkosten

Weiterhin entstehen bei Fonds oder Zertifikaten Vermögensmanagement-Kosten in Form regelmäßig wiederkehrender Gebühren, welche der Geldanlage von der Kapitalanlagegesellschaft entnommen wird. Damit werden Fondsmanagement-Leistungen bezahlt und die Treue des ursprünglichen Vermittlers belohnt. Ein Teil des Geldes fließt nämlich als Vertriebs-Folge-Provision wieder an den ursprünglichen Vermittler der Geldanlage, die Bank oder einen Vermögensberater, zurück.

Beratungskosten

Ziehen Sie außerdem einen Vermögensverwalter, einen Bankberater bzw. einen Verkäufer zu Rate, so muss klar sein, dass dieser ebenfalls Geld kostet. Die Vergütung erfolgt entweder durch Provisionen oder durch ein Honorar.

Provisions Modell

Das Provisionsmodell bringt immer Interessenkonflikte mit sich. Immer wird die Frage im Raum stehen, mit welcher Motivation der Verkäufer das Produkt empfohlen und verkauf hat. Hat er es verkauft, um hohe Provisionen zu verdienen oder weil er der festen Überzeugung ist, dass dieses Produkt für den Kunden den höchsten Nutzen stiften wird?

Honorarmodell

Wir erbringen unsere Finanzservices im Bereich Depot-Investment gegen transparente Honorare und Servicegebühren. Bei der Preiskalkulation differenzieren wir zwischen Online-Kunden und Kunden mit persönlicher Beratung. Wir werden dabei ausschließlich von unseren Kunden für die Erbringung unserer Finanzservices bezahlt. Niemals erhalten wir von Banken oder Fondsgesellschaften Provisionen für unsere Tätigkeit.

Vermögens-Controlling

Es reicht nicht aus, sich einmal über seinen Vermögensaufbau Gedanken zu machen und dann alles dem Zufall zu überlassen. Ihr Vermögen benötigt eine dauerhafte Betreuung. Transparenz und Information bei veränderten Marktentwicklungen haben für uns Priorität. Deswegen informieren wir Sie monatlich, quartalsweise oder individuell über die Entwicklung Ihres Vermögens und den Stand Ihrer Verträge. Darüber hinaus haben Sie 24/7 Zugriff auf Ihre Daten und Dokumente via Internet und App.

Persönliche Gespräche

In unseren Beratungsmandaten sind regelmäßige persönliche Gespräche zum Abgleich Ihrer persönlichen und beruflichen Situation, Ihrer Ziele und der Ergebnisse fester Bestandteil unserer Honorarvereinbarung. Die Häufigkeit der persönlichen Treffen legen wir gemeinsam individuell fest. Darüber hinaus stehen wir Ihnen auch telefonisch oder per Email für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Quartalsbericht

Unsere Kunden erhalten alle drei Monate einen Quartalsreport. Weiterhin steht unseren Kunden rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres unser Kundenportal via Internet, als auch unsere App als Informationsquelle zum Depot zur Verfügung. Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass Sie zu jeder Zeit den Überblick über Ihr Vermögen behalten.

Rebalancing

Von höchster Bedeutung für uns ist, Erwartungen zu erfüllen und Enttäuschungen zu Vermeiden. Kernleistung unserer Beratung ist deshalb, dass unsere Mandanten genau wissen, wie sich ihr Depots in Zukunft verhalten wird. Das Verhalten des Depots in Form von Wertschwankungen nach oben, als auch nach unten wird durch die Investmentstruktur des Depots bestimmt. Unsere Kunden legen unter anderem auf Basis Ihrer Renditeerwartungen und Ihrer Risikotoleranz das Verhältnis von Aktien und Anleihen im Depot fest. Über die Festlegung dieser Struktur sind die zu erwartende Rendite und das Wertschwankungsrisiko steuerbar. Durch die Dynamik des Marktes verändert sich die Struktur des Portfolios nun fortwährend. Wir nutzen automatisierte Prozesse, um das Portfolio nach erfolgten Veränderungen infolge von Preisschwankungen in die ursprünglich gewünschte Zielstruktur des Portfolios zurück zu bringen. Diesen Vorgang bezeichnen wir als Rebalancing. Ergebnis dieser Vorgehensweise ist, dass das Depot zu nahezu jedem Zeitpunkt dem gewünschten Rendite-/Risikoprofil des Kunden entspricht.

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